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Erinnerungscafe der Diakoniestation
Unter dem Motto „Unbekanntes ängstigt – Bekanntem bringt man Vertrauen entgegen“ öffnete das „Erinnerungscafe“ der Diakoniestation des Ev.-luth. Kirchenverbandes Goslar seine Türen.
Ein Tag kann
ziemlich lang sein, besonders dann, wenn die sozialen Kontakte immer weniger werden, die Orientierung in Zeit, Raum und der eigenen Wohnung verloren geht. Gut aufgehoben sind die Gäste im „Erinnerungscafe“ der
Diakoniestation Goslar. Die Gesellschaft anderer Menschen, feste Abläufe und leichte Aktivitäten geben dem Tag wieder einen Sinn. Ein von den Pflegekassen und dem Land Niedersachsen anerkanntes Betreuungskonzept unterstützt
die Erkrankten bei der Erhaltung und Förderung ihrer Alltagskompetenzen.
Das Erinnerungscafe als Treffpunkt für Demenzerkrankte ist bei gleichzeitiger Entlastung für pflegende Angehörige eine gute Sache. Hiermit wird
eine grosse Lücke in der Betreuung von Pflegebedürftigen, die einen erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung benötigen, geschlossen. Weitere Entlastungsmöglichkeiten können Angehörige ausserdem durch das
Betreuungsangebot der Diakoniestation in eigener Häuslichkeit finden.
An jedem Donnerstag sorgt ein buntes Aktionsprogramm für Kurzweil. Hier können die Gäste vom Backen, Singen oder Spielen bis hin zur Bewegungsrhythmik ihren Interessen und Vorlieben nachgeben. Dabei locken amüsante
Gedächtnisspiele ebenso, wie der fröhliche Tanzkreis. Freiwillige Helferinnen und Helfer begleiten die einzelnen Aktionen und stehen den Gästen betreuend zur Seite.
Darüber hinaus können Angehörige und
Interessierte sich rund um das Thema Demenz informieren. In regelmässigen Abständen finden Angehörigentreffs statt. Hier werden neben zahlreicher und wichtiger Auskünfte über pflegerische, finanzielle oder rechtliche
Fragen auch hilfreiche Tipps im Umgang mit Demenzerkrankten behandelt.
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